Rote Mauerbiene

Die Weibchen legen in Hohlräumen von Mauerritzen oder Pflanzenstängel Nester aus Lehm an. Sie bestehen aus einzelnen hintereinander liegenden Zellen. In jeder Zelle befinden sich ein Ei und ein Nahrungsvorrat aus einem Pollen-Nektar-Gemisch. Zehn Tage später schlüpft die Larve, die sich von dem Pollenvorrat ernährt. In den ersten warmen Vorfrühlingstagen schlüpfen die jungen Bienen aus der Zelle.

Praktische Tipps: 

Hohle Pflanzenstängel (Holunder, Brombeere, Disteln) bündeln und an sonniger Stelle als Nisthilfen aufhängen; in Hartholzstück (Eiche, Buche, Obstbäume) Löcher von zwei bis zehn mm Durchmesser bohren und an sonniger Stelle aufhängen.