Natur und Hochwasserschutz an der Wigger

18. Mai 2014

 

Natur im Grenzbereich, Teil 3

 

 

Start: Sonntag, 9 Uhr beim Äschwuhr 

Wie schon letztes Jahr führte der Weg entlang eines Gewässers, welche so oft die Funktion als natürliche Grenze übernehmen. Die Wigger bildet vom Äschwuhr bis zur Trinermatte die Gemeindegrenze im Westen. Nebst den Naturbeobachtungen, lag der diesjährige Schwerpunkt beim Hochwasserschutz und Renaturierung.

 

Geplante Eingriffe und Verbesserungen

Die Wanderung wurde von Marcel Wehrli, Projektleiter Tiefbau und Planung der Stadt Zofingen begleitet. Er gewährte einen Einblick in die verschiedenen technischen Aspekte zu einem Gewässer. Nach den Schadensereignissen in den Jahren 2005 und 2007 ist der Hochwasserschutz im unteren Wiggertal ein grosses Thema.

Herr Wehrli erläuterte uns die geplanten Eingriffe und Verbesserungen, um das Risiko von erneuten Hochwassern zu reduzieren. Geplant ist eine Vergrösserung des Gewässerquerschnitts durch Absenkung der Gewässersohle und Erhöhung der Bachborde. Parallel dazu soll der ökologische Wert der Wigger verbessert werden durch angepasste Uferbestockung und der Erhöhung der Dynamik.

 

Exkursionsroute

Die Wanderung führte uns von der Äschwuhr-Brücke, mit der beeindruckenden Fischtreppe, der Wigger entlang Richtung Süden am Rande der Zofingen Industrie bis zur Gerberei Friderich.

 

 

Fotorückblick 

Natur und Hochwasserschutz an der Wigger

Fotos: Leila Blum